Kinderwunsch Düsseldorf / Kinderwunschbehandlung / Therapie / Zyklusmonitoring

Zyklusmonitoring

Bei dem sogenannten Zyklusmonitoring untersucht der Arzt den weiblichen Monatszyklus. Er kann dabei durch verschiedene Untersuchungen feststellen,

  • ob der Hormonzyklus der Frau normal ist,
  • ob Follikel (Eibläschen) heranwachsen,
  • ob es bei der Frau zu einem Eisprung kommt,
  • ob sich die Gebärmutterschleimhaut der Frau auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet und
  • wann der Eisprung stattfindet.

Persönliches Gespräch vereinbaren

Welchen Zweck hat das Zyklusmonitoring?

Das Zyklusmonitoring dient verschiedenen Zwecken. So kann der Arzt dadurch zum Beispiel Hinweise auf die Ursache einer ungewollten Kinderlosigkeit des Paares entdecken und gemeinsam mit ihnen eine passende Behandlung finden.

Möchte das Paar auf natürlichem Weg ein Kind zeugen, erfährt es durch das Zyklusmonitoring den optimalen Zeitpunkt der Empfängnis – also die Tage, an denen es Geschlechtsverkehr haben sollte.

Das Zyklusmonitoring kann aber auch bei einer Samenübertragung (Insemination), bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder einer intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) hilfreich sein. Der Arzt weiß dadurch ganz genau, wann er die Insemination vornehmen oder die Eizellen entnehmen und im Rahmen der assistierten Befruchtung verwenden kann. Der Eisprung wird hierbei meist durch eine Hormonbehandlung ausgelöst. Dies dient der besseren Planbarkeit. Außerdem steigen dadurch die Erfolgsaussichten auf eine Schwangerschaft.

Wann wird ein Zyklusmonitoring durchgeführt?

Das Zyklusmonitoring gehört zur Diagnostik bei ungewollter Kinderlosigkeit. Insbesondere bei Frauen, deren Zyklen unregelmäßig ist, kann man durch die regelmäßigen Untersuchungen mittels Ultraschall und Laboranalysen feststellen, ob ein Eibläschen heranwächst oder ob bei der Eizellreifung eine Störung vorliegt. Auch im Rahmen einer assistierten Befruchtung wird eine Überwachung des Follikelwachstums durchgeführt.

Was passiert genau bei einem Zyklusmonitoring?

Je nach dem Grund für das Zyklusmonitoring überwacht der Arzt  einen Monatszyklus der Frau. Dazu führt er mehrere Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durch:

  1. Die erste Untersuchung findet üblicherweise zwischen dem dritten und fünften Zyklustag statt. Dabei kontrolliert der Arzt den Hormonspiegel der Frau. Insbesondere interessiert ihn zu diesem Zeitpunkt der Blutspiegel derjenigen Hormone, die für die Eizellreifung zuständig sind, bzw. diese stören können. Dazu gehören u. a. das follikelstimulierende Hormon (kurz FSH), das luteinisierende Hormon (kurz LH), die Schilddrüsenhormone, das Stresshormon Prolaktin und die sogenannten „männlichen“ Hormone (Androgene). Ferner kann die Eizellreserve durch Messung des Anti-Müller-Hormons (kurz AMH) abgeschätzt werden. Außerdem untersucht er per Ultraschall die Eierstöcke und die Gebärmutter der Frau.
  2. Die zweite Untersuchung wird meistens zwischen dem zehnten und zwölften Zyklustag, also kurz vor dem erwarteten Eisprung durchgeführt. Auch jetzt misst der Arzt wieder den Hormonspiegel. Mit einer Ultraschalluntersuchung kann er sehen, ob inzwischen tatsächlich ein Eibläschen herangereift ist, ob und wie hoch sich die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut hat und ob der Muttermund sich bereits geöffnet hat, damit die Spermien  den Gebärmutterhals gut passieren können.
  3. Bei der dritten Untersuchung, etwa eine Woche nach dem erfolgten Eisprung wird noch einmal der Hormonspiegel – insbesondere der Progesteronspiegel (Gelbkörperhormon) untersucht. Progesteron spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei der Einnistung eines Embryos in die Gebärmutterschleimhaut. 

Ist der Zyklus der Frau länger oder sehr unregelmäßig, finden weitere Untersuchungen statt – meist im Abstand von wenigen Tagen. Eine Zyklusuntersuchung kann bei Bedarf auch mehrere Zyklen umfassen.

Eventuell Einsatz einer hormonellen Stimulation

Stellt der Arzt durch das Zyklusmonitoring fest, dass kein Eibläschen heranwächst bzw. der Eisprung ausbleibt, empfiehlt er meistens eine Hormonbehandlung. Hierdurch wird die Eizellreifung gefördert und der Eisprung ausgelöst. Darüberhinaus kann die Einnistungsphase durch die Gabe von Progesteron unterstützt werden. Häufig reicht schon diese Behandlung im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr zum optimalen Zeitpunkt oder einer Insemination aus, um den Kinderwunsch zu erfüllen. Zum Zyklusmonitoring in hormonell stimulierten Zyklen wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt dann einen an diese Behandlung angepassten Untersuchungsplan mit Ihnen erstellen. 

Wer zahlt die Kosten für ein Zyklusmonitoring?

In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für ein Zyklusmonitoring. Anders kann es aussehen, wenn das Monitoring zum Beispiel im Rahmen einer IVF oder ICSI stattfindet. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach. Auch Untersuchungen, die über das medizinisch notwenige Maß hinausgehen, muss man häufig selbst finanzieren.

 

Termin vereinbaren


Ansprechpartner & Kooperationen


Sprechzeiten

Mo.-Do: 8.00 bis 18.00 Uhr | Fr: 8.00 bis 13.00 Uhr
Sa: Notfallsprechstunde (nach Terminvergabe)



Adresse

MVZ VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf GmbH
Völklinger Straße 4 | 40219 Düsseldorf | Telefon: +49 (0)211 901 97 0 | Fax: +49 (0)211-901 97-50 | E-Mail: info@vivaneo-duesseldorf.de